Mit unserem zweiten „Frühstück auf der Straße“ haben wir am Valentinstag erfolgreich auf die Missstände in der Babelsberger Straße hinweisen können – insbesondere auf das Problem der häufigen Raserei in einer ruhigen Anwohnerstraße mit Schulen und Kindergärten. Bei Brötchen und Kaffee konnten wir uns mit vielen Interessierten austauschen und eine Reihe neuer Mitstreiter. Insbesondere haben wir uns über die Besuche aus befreundeten Initiativen gefreut, z.B. aus der Prinzregentenstraße und dem Netzwerk für eine menschengerechte Stadt.

Zur Verdeutlichung unseres Anliegens haben wir mit Schwemmkreide eine Verschmälerung der Fahrbahn um 2m auf beiden Seiten (!) temporär angedeutet. Dabei ist allen klar geworden, dass dies den Autoverkehr nicht einschränken gleichzeitig aber visuell den Charakter der 30er-Zone unterstreichen würde. Welch einfache Methode die bestehende „Einflugschneise“ ein wenig zu bändigen! Solange die Markierung sichtbar war, konnte man auch eine deutliche Reduzierung der durchschnittlichen Geschwindigkeit beobachten.

Ein wenig nachdenklich hat uns die Reaktion eines vereinzelten „besorgten Mitbürgers“ (O-Ton der Polizei) gemacht. Der in unserem Frühstück scheinbar eine Bedrohung der öffentlichen Ordnung sah. Drei mit Blaulicht vorfahrende Streifenwagen mussten aber feststellen, dass wir keine akute Verkehrsblockade darstellten und verwarnten den Anrufer. (Fairerweise soll aber auch erwähnt werden, dass die freundlichen Polizisten uns baten, beim nächsten Mal vorsorglich eine Versammlung anzumelden.)

Wir haben uns in jedem Fall über das gestiegene Interesse an unserer Initiative gefreut. Mit mehr Mitstreitern können wir uns zukünftig noch besser organisieren und die vielfältige Kommunikation mit den Anliegern, dem Bezirk und den Fraktionen, sowie der Presse ausbauen.

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